dein denkmal. über die bedeutung von bildern.

Heute muss ich mal was loswerden. Ganz tief aus dem Bauch und aus meinem Innersten heraus. Ich war gerade im Urlaub, an einem Ort an dem ich als Kind schon einmal war, und hatte viel Zeit zum nachdenken.

(English below)

Wie so oft kreisen meine Gedanken auch darum, warum ich eigentlich fotografiere. Warum das so ein tiefes Bedürfnis bei mir ist, dass ich dafür vieles aufgebe – Freizeit, Sicherheit und auch finanzielle Sorgenfreiheit.

Ich betone gern, wie sehr ich es liebe Momente einzufangen. Augenblicke voller Gefühl und Lebensfreude und Schönheit. Einmal die Zeit anhalten, die so rast und der wir gedanklich und emotional manchmal gar nicht folgen können (und wie kann es eigentlich sein, dass mein Baby schon ein richtiges Kind ist und so durchdacht redet und so tief und komplex fühlt??). Meine Bilder feiern das Leben, zelebrieren die kleinen Momente und Gesten des Alltags. Die Hautschuppen an den winzigen weichen Babyfüßen. Die  Haarsträhne, die du deinem Kleinkind immer hinter die Ohren streichst und die sich doch wieder befreit. Die emotionale Achterbahn, auf die dein Kind dich mehrmals am Tag mitnimmt.

familienfotos-zuhause (3)

Aber da ist noch mehr, Fotos sind noch mehr. In dem Notizbuch aus meiner Schulzeit habe ich damals, vor 15 Jahren, folgendes Zitat aus einem Buch aufgeschrieben, bei dem ich heute noch Gänsehaut bekomme:

Continue reading “dein denkmal. über die bedeutung von bildern.”